Mal eine Abwechslung von den eher nicht so guten Filmen in diesem Jahr.
Story: Robin Longstride kämpft an der Seite von Richard Löwenherz im dritten Kreuzzug, wird aber, da er nicht dessen Sicht teilt, nach Hause geschickt. Währenddessen wird der König im Kampf getötet und Robin muss seine Krone nach England bringen zu Prinz John, Richards Bruder. Beide wissen aber nicht, dass es im Hintergrund nach Verrat riecht, welcher einen englischen Bürgerkrieg anfangen und die französische Invasion ermöglichen soll.
Zuallererst ein großes Danke an Ridley Scott für einen wirklich guten Film, der uns als Zuschauer eine ganz andere Sicht auf Robin Hood gibt. Ja, ich hatte Probleme damit in “Sherlock Holmes”, aber auch nur, weil das so (fast) rein gar nichts mit der Vorlage zu tun hatte. “Robin Hood” dagegen bleibt im Zeitraum, macht Robin selbst nicht wirklich lustig und verwegen, aber das würde auch zu einem Robin aus dem Krieg nicht passen. Dieser Robin hat ein Ziel vor Augen und er muss nicht einen auf Spaßvogel machen, um authentisch zu sein.
Russel Crow und Cate Blanchett haben mich überzeugt, aber Mark Strong war mal wieder die Augenweide im Film; man kauft ihm zu 100 % ab, dass er der Schurke ist.
Sonst hab ich nicht mehr zu sagen, als: “Robin Hood” war gut, besser als ich dachte und hoffen wir auf eine Fortsetzung !
Bratholomew`s Fazit: Der Film hat mich präzise getroffen, obwohl er mir eigentlich fern steht.